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Cafe Racer Festival Montlhéry

10. bis 11. Juni 2017

Die erste Runde der Essenza-Sprints startet von 10. bis 11. Juni 2017 beim Cafe Racer Festival auf dem Motodrome von Linas-Montlhéry. Sonntag, den 11.6. ab 13.45 finden die Läufe der Essenza-Rennserie statt. Seit 1924 zieht der 24 Kilometer vom brodelnden Paris entfernte Rundkurs jede Menge Rennidole und Speedjunkies an. Seit Eröffnung der Rennstrecke fanden in Montlhery ununterbrochen spannende Rennen statt. Zwischen authentischer Fahrerlageratmosphäre und atemberaubender Steilkurve zählen die Essenza-Sprints zu den Highlights des Caferacer Fesivals.

 

Der Himmel wolkenlos, die Zuschauer hoch motiviert, die Stimmung euphorisch: Keine Frage, das Cafe Racer Festival südlich von Paris ist das ideale Umfeld für Essenza – The Essence of Motorcycles. Als sich am Sonntag, den 11. Juni 2017 um 13.45 Uhr die Sprint-Teilnehmer am Essenza-Zelt im Infield des Autodrome Linas-Montlhéry versammeln, ist das Adrenalin förmlich zu spüren. Schnell sind die Schwierigkeiten der letzten Tage vergessen. Denn wie so oft bei solchen Events lief im Vorfeld der Veranstaltung nicht alles glatt und nach Plan. So wurde etwa die Kawasaki Z 400 von Gaetan Pilaud zunächst aus technischen Gründen von der Rennleitung nicht zugelassen. Zudem hatten die Erbauer eines der beiden offiziellen BMW Motorrad Bikes ihre RnineT nicht rechtzeitig fertig bekommen und konnten nicht antreten. Auch Amelie Mooseder, Fahrerin der zweiten offiziellen BMW, aufgebaut von VTR Customs, fühlte sich am Vorabend der Sprints nicht fahrbereit, ist dann aber zum Glück am nächsten Tag wieder gesund und munter. Kurz vor dem Rennen bestehen alle Teilnehmer die Abnahme, also setzt sich ein Tross aus 15 lautstarken, stilvoll umgebauten Bikes und deren Teams in Bewegung in Richtung Rennstrecke. Gleich unterhalb der Haupttribühne gruppieren sich alle Teilnehmer zur Begrüßung. Zum Start der Trainingsläufe lässt das Flaggirl zum ersten Mal die Fahne zu Boden gleiten.

 

Ohne lange Pause starten Motoism und Kingston Custom zum ersten Sprint-Race des Jahres 2017. Die auf dem Papier hoffnungslos unterlegene Honda GL 500 schlägt sich tapfer, muss sich dennoch der schnellen „White Phanton“ von Dirk Oehlerking geschlagen geben. Ein missglückter Start der Kawasaki Supersys verhindert ein Kopf-an-Kopf-Rennen gegen die Moto Guzzi V11 von Seven Motors. Auch Sepp Leitl erwischt auf der kraftvollen Moto Guzzi von Radical Guzzi einen schlechten Start und überquert gegen die Triumph von The Reunion die Ziellinie als Zweiter. Wie erwartet kann Gaetans 400er gegen die Triumph Thruxton R von Cafe Racer keinen Stich machen. Auch weil die kleine Kawa nur unsauber Gas annimmt, erreicht die Triumph das Ziel gefühlt in der halben Zeit. Deutlich knapper geht es beim Rennen der offiziellen Suzuki V-Strom gegen die BMW RnineT von Workhorse aus. Am Ende schlägt die Mellow-Suzuki das Boxer-Bike um Haaresbreite. Einen Sieg für BMW holt dann jedoch Amelie gegen die Buell XB9R von Impossiblegarage. Auffällig schnell erreicht „Miracle Mike“, die Lachgas-befeuerte Indian Scout unter Katja Poensgen, das Ziel und überholt Mai-Lin Senf auf der Intermot-Yamaha XV950. Mit einer White Card ausgestattet gewinnt die Triumph Speed Twin von FCR Original den letzten Lauf der ersten Runde automatisch.

 

Beim zweiten Durchgang treten die schnellsten Acht der ersten Läufe an. Die erstaunlich sprintstarke Guzzi von Seven Motors siegt gegen die Turbo-BMW von Kingston Custom, den reinen Triumph-Thruxton-Lauf von The Reunion gegen Cafe Racer entscheidet Jerome Savarys Beitrag für das Cafe Racer Magazin. Erneut knapp fällt der Sieg der Suzuki V-Strom gegen eine BMW aus, doch die R 1200 R von VTR Customs muss sich geschlagen geben. Nicht den Hauch einer Chance hat die Triumph von FCR Original gegen die erneut pfeilschnelle Indian.

 

Im ersten Lauf des Viertelfinale treffen zwei schnelle Bikes aufeinander: die Guzzi V11 von Seven Motors und die Cafe Racer Triumph, die einen Hauch schneller am Ziel ist. Beim Factory-Race Suzuki gegen Indian bleibt die Spannung erhalten, bis „Miracle Mike“ als Erster über die Linie donnert. Beim wenig später ausgefochtenen Fight um den dritten Platz holt sich Suzuki die Ehre zurück und siegt gegen Seven Motors – zum dritten Mal haarscharf.

 

Beim Finale stehen sich also gegenüber: Jerome Savarys Triumph mit der Startnummer 8, der für das Magazin Cafe Racer antritt, und die offizielle Werks-Indian Scout unter Katja Poensgen, einer der bekanntesten Motorradrennfahrerinnen Deutschlands. Doch zunächst will die geschundene Indian nicht weitermachen. Zu heiß ist ihr V-Twin geworden, zu sensibel reagiert das N.O.S.-System. Nach fünf Minuten Pause kann der ultimative Lauf beginnen: Wieder setzt sich die Indian ab Start an die Spitze und dominiert den Sprint eindeutig. Katja Poensgen steigt für Indian Motorcycles auf das Siegerpodest von Essenza – The Essence of Motorcycles. And the winner is: Indian Motorcycles. Wir gratulieren.

 

 

www.cafe-racer.fr